Der etwas andere Bildbericht:
Rechts und links große rauchende Schornsteine, Fabriken, graue Mauern und viel Beton.
Hinter mir drängeln mich die Verkehrsteilnehmer auf einer Baustelle, nur weil ich vorschriftsgemäß fahre .. es kann eben nicht schnell genug gehen … durch meinen Kopf gehen die Termine, welche ich noch erledigen muss ...
Doch dann fahre ich auf einen Parkplatz und halte inne -
mein Blick geht zum Himmel. Er ist blau und einige weiße Schäfchenwolken zieren das Himmelsbild und runden es ab zu einer harmonischen Einheit; ja denke ich mir, im Gegensatz zu der Gegend rechts und links von mir sah der Himmel vor 2 Wochen aber genauso aus.
Es roch jedoch nicht nach Abgasen sondern , ja ich meine es fast noch riechen zu können, ….
den lieblich frischen Duft von Latschenkiefern und den holzig sanften Duft des feuchten und moosigen Waldbodens und der Nadelgehölzer …. ich lief wie auf einer weichen Matratze....
Die Sonne blinzelte durch die Wipfel der Baumkronen und erhellte durch ihre gebündelten pastellgelben Strahlen den idyllischen Hochgebirgswald.
Der Boden übersät mit kleinen grünen Pflänzerln und Moosen jeglicher Art, noch frisch benetzt mit dem morgendlichen Tau; wunderschöne kugelrunde diamantene Wasserperlen, in der sich eine kleine runde Bergsonne spiegelt.
Alles glitzert und leuchtet wie in einer Edelsteinmine und erscheint so frisch und grün, als ob es gerade erst Frühling wäre.
Das Zwitschern der Waldvögel übertrifft den Klang der besten Dolby-Surroundanlage, aber es klingt nicht aufdringlich … man könnte ewig zuhören …. eingebettet in den Klang der Vogelwelt das klucksernde Plätschern eines kleinen Gebirgsbaches, welcher sich nicht unweit von hier seinen Weg durch die Landschaft bahnt.
Durch die Bäume sind die Felsen der grau-bläulich wirkenden Gebirgskette zu erkennen, welche die Talebene des Gebirgswaldes umzäunen.
Ich bewege mich aus dem Wald hinaus immer höher auf einem schmalen steinigen von Wurzeln durchsetzten Pfad in Richtung Bergeshöhen und Gipfel. Der Schall einiger Bergdohlen hallt an den majestätischen Felswänden, welche unumstößlich und machtvoll erscheinen.
Hier fernab von jeglichem Stress und Geschäftigkeit spürt man eine Zeitlosigkeit, es ist ein Gefühl der Freiheit und Gelassenheit, welches die Seele umhegt, eben die Kraft und Poesie der Natur....
Ein großer Greifvogel kreist hoch droben am azurblauen Himmel über mir, mit breiten Schwingen und einigen kreischenden Lauten gibt er deutlich zur erkennen, wer der König dieses Gebietes ist.
Wer führt die Geschichte weiter? Wer stellt Bilder ein, die zu dieser Story passen?
Jetzt seid Ihr gefragt …..


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