Einige mögens es schon kennen, aber hier passend zur Jahreszeit und dem "Pralinenwetterforum" meine romantischen Wintergschichten:
EINZIGARTIGE WINTERROMANTIK!
Es ist nicht ein Tag wie jeder andere, es ist DER TAG, an dem es kalt werden soll, an dem ein kräftiger Temperaturrückgang und Schneefall vorhergesagt ist! Gespannt und erwartungsvoll hänge ich an meinem Thermometer.
Mittags sind es noch milde 5 Grad. Doch es geht abwärts! Ich bin schon ganz aufgeregt! Würde die Kaltluft wirklich wie vorhergesagt eintreffen? Meine Sehnsucht nach Schnee ist grenzenlos. Stunde um Stunde, ja Minute um Minute der gespannte Blick auf meine digitale Temperaturanzeige, es lässt mir einfach keine Ruhe.
Es kribbelt im Bauch .... und immer wieder der Blick aus dem Fenster. Langsam setzt die winterlich frühe Abenddämmerung ein......
Ich kann ihn schon riechen den Schnee, ich kann ihn schon spüren den Winter, tief in mir drin.... es ist ein winterliches Glücksgefühl, was man nur haben kann, wenn man den Winter in all seinen Facetten soooo unendlich liebt.
Jetzt haben wir schon den Gefrierpunkt erreicht. Meine Nase klebt nun unentwegt an der Fensterscheibe. Meine großen kindlichen) Augen schauen erwartungsvoll nach draußen und klammern sich an den schwachen Schein der Straßenlaterne. Da....!!! Eine Flocke, oder?? Es war doch eine Schneeflocke?....
Nein, so dick kann doch kein Regen sein!!!... Die Aufregung ist nun unendlich groß. Da! noch eine Flocke und noch eine.... und endlich, es ist soweit: Immer mehr zunächst noch recht dicke und schwere Schneeflocken fallen auf den noch nassen Boden.
Ja, es schneit!!! Der erste Schnee! Ein Gefühl der tiefen Zufriedenheit und des Glücks macht sich in mir breit. Jetzt schneit es richtig kräftig und der Schnee bleibt auch immer mehr liegen. Stück für Stück wird draußen alles weiß. Die Temperatur sinkt weiter und liegt nun schon bei minus 1,8 Grad!
Leise rieseln im schwachen Schein der Straßenlaterne glitzernde Flocken sanft zur Erde. Sicher sind es schon 1 bis 2 cm, denke ich mir. Der Schneefall wird nun noch stärker und es gibt nichts mehr was mich halten könnte nach draußen zu gehen, ja zu stürmen wäre vielleicht besser ausgedrückt!
Freude, Euphorie... jaaa endlich ist er da, der Winter... alle Gedanken von Tauwetter, Mildwinter oder sonstigen schlimmen Dingen, wie verflogen ...
Nur noch der Winter und ich, ich tanze im Schnee, drehe mich, schaue nach oben und lasse mir die eiskalten Schneesterne in mein
Gesicht rieseln, wie liebe ich es... ich laufe durch die jetzt schon mehrere cm dicke Schneedecke.... krarsch krarsch krarsch.... ... dieses Knirschen....wunderbar.....
Hört Ihr es, könnt Ihr es hören, das Knirschen??
Hört Ihr das Rieseln der sanft zu Boden fallenden Flocken?
Riecht Ihr den Schnee?
Spürt Ihr die kalte Winterluft in Eurem Gesicht?
Fühlt Ihr den Winter mit allen Sinnen? Dieses Kribbeln?
Wenn ja, dann fühlt Ihr wie ich und dann ist es mir gelungen Euch zumindest daran zu erinnern, es gibt ihn noch... und er steht vor
der Tür. Der Winter, Leute....
Möge Euch dieser kindliche Traum vom einzigartigen Winter für immer erhalten bleiben.
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Wenn sanft der Schnee zu Boden gleitet ....
Viele sprechen zur Zeit eifrig darüber, wie wohl der kommende Winter wird. „Klar, keiner weiß es wirklich“, denke ich mir, während ich an meinem Fenster sitze und das bunte Treiben des Herbstes mit all seinen brillianten Farbvarianten beobachte. Die Landschaft
in gelben, roten, braunen und grünen Tönen, einfach herrlich; die Blätter schweben raschelnd zur Erde, sie tanzen fröhlich im Wind, als ob sie sich auf den Winter freuen würden...
Doch plötzlich, was geschieht nun? Die bunten Blätter färben sich in ein glitzerndes Weiß. Ja sehe ich recht?? Ich reibe mir meine Augen, träum ich? Es ist, ... ja es ist Schnee....??... es schneit; wie weißes Gold, ja wie golden funkelnde Sterne schweben dicke Flocken sanft zur Erde !!
Langsam, Stück für Stück wird die Erde in ein sanftes, kuscheliges Weiß getaucht. Auch die letzten grauen Flecken der Umgebung verschwinden rasch. Alles erscheint plötzlich so rein, die Natur eingehüllt im romantischen Winterkleid. Ich fühle eine Harmonie, ein Glücksgefühl tief in meinem Herzen, ja es ist das alljährliche Winterkribbeln, was in mir aufsteigt.
Zentimeter auf Zentimeter fällt der Schnee in schier endlosem Flockenwirbel zur Erde.
„So kann es weitergehen“, denke ich bei mir;
Die Natur, nun weich gezeichnet und wohlig eingehüllt im weißen Wintermantel, fernab von grauer Wintertristesse und karger lebloser Landschaft.
Eine winterliche Stille, in welcher man meint, jede Flocke zu hören, welche sich sanft auf die Mutter Erde legt. Nur ein leises Rauschen in den Wipfeln der Bäume ist zu hören, ein kalter Ostwind, der das Lied des Winters spielt, das Lied von klaren und kalten Tagen, von herrlichen Schneefällen, das Lied von Eisblumen und gefrorenen Seen, von tiefblauem Winterhimmel und glitzerndem Sonnenschein.....
Plötzlich ein Ruf: „Wollen wir noch etwas rausgehen, es ist doch ein sooo schöner Herbsttag heute...“
Es ist meine Frau – der Ruf kommt aus dem Nachbarzimmer.....
Ich bin herausgerissen, aus einem schönen Tagtraum. „Bald ist es Winter“ denke ich bei mir und mich beschleicht das angenehme und schöne Gefühl der Vorfreude und in mir ist die Hoffnung und der feste Glaube, dass sich schon so mancher Traum erfüllt hat.... vielleicht auch der Traum von einem Winter, der seinem Namen alle Ehre macht..... der Traum von Schnee, der sanft zu Boden gleitet....
(Geschichten C by Wettermichl, www.alpenschneemann.de )


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