Wetterlage
Zwischen tiefem Luftdruck über West- u. Mitteleuropa, es handelt sich hierbei um eine aus dem Ex- Hurrikan „Karl“ entstandenen Depression (Kerndruck <1005 hPa), u. einem kräftigen u. ausgedehntem Hoch mit Kern über Finnland (Kerndruck 1030 hPa), fließt mit einer kräftigen, östlichen Strömung nördlich einer Linie Nordfrankreich-Südhessen–Tschechien kalte u. trockene Festlandsluft nach Deutschland ein.
In die südlich davon gelegenen Gebiete der BRD strömen bodennah, wärmere Meeresluftmassen ein.
Es bildet sich eine markante Luftmassengrenze aus, in dessen Bereich sich zum Teil lang anhaltende u. intensive Niederschläge entwickeln.

National
In (Auswahl) Leck, Lübeck, Marnitz, Manschnow tritt am Morgen Bodenfrost auf.
Die Behörden in Thüringen geben eine Glatteiswarnung für höher gelegene Strassen heraus.

Tmax <+5°C(!) (Auswahl):
Bad Salzuflen, Bad Lippspringe, Göttingen, Leipzig, Dresden, Bad Hersfeld, Chemnitz, Hof

In Potsdam ist es das tiefste Tmax für einen 2. Oktober seit Messbeginn im Jahre 1893.

In Braunlage wird am Morgen gefrierender Regen, in Cottbus Eiskörner u. auf der Zugspitze Schneefall beobachtet.
Auf dem Brocken u. auf der Schmücke gehen die Niederschläge bei sinkenden Temperaturen in Schnee über.
Es bildet sich hier eine dünne Schneedecke aus.

Europa
In den Gebieten südlich von Moskau liegen bis zu 17 cm Schnee.

Quelle (Auszug): ex W-A

Gruß,
Hans - Dieter