Dienstag, 13. Juli 1993

Wetterlage
Eine Tiefdruckrinne, in der sich mehrere Bodentiefs ausgebildet haben, erstreckt sich von der nördlichen Nordsee bis hin zur Ukraine.
An dessen Westflanke wird kalte, ursprünglich arktische Polarluft nach Deutschland geführt.
In ca. 5,3 Km Höhe (500 hPa-Ebene) gehen die Temperaturen in dieser Luftmasse bis auf unter -20°C zurück. Diese gelangt im Tagesverlauf von Westen her unter Zwischenhocheinfluss.
Die Schauerneigung ist im Nordosten u. Osten des Landes dadurch noch am ausgeprägtesten.
Im Norden ist der Himmel bereits verbreitet wolkenlos bis leicht bewölkt u. es werden können bis zu 13 Stunden Sonnenschein registriert werden.
Ansonsten bleibt es vielfach aber wolkig bis stark bewölkt u. es kommt zu meist leichten, schauerartigen Niederschlägen.
Im äußersten Westen macht sich ab dem Nachmittag schon wieder die Warmfrontenbewölkung eines heranziehenden Tiefs über dem Atlantik bemerkbar.

Die Schneefallgrenze sinkt in den Alpen vorübergehend bis auf 1.200 m ü. NN ab.
In Thüringen kommt es zu Verkehrsbehinderungen durch Schneeverwehungen, als die Schneefallgrenze hier sogar bis auf eine Höhe von etwas über 600 m ü. NN zurückgeht.

Quelle (Auszug): ex Wetter-Almanach

Gruß,
Hans-Dieter