Es ist doch noch nicht lange her, da wurde jeder, der nur das kleinste Fragezeichen hinter die angeblich katastrophalen Folgen der Klimaerwärmung setzte, als Klimaleugner abgestempelt.
In letzter Zeit liest man von Forschungsergebnissen, die die angemeldeten Zweifel nicht unbedingt als falsch erscheinen lassen. Da wird neu gewissen Zyklen der Meeresströmungen in Atlantik und Pazifik so viel Bedeutung beigemessen, dass diese die Erderwärmung in den nächsten 20 bis 30 Jahren aufhalten bzw. sogar für eine Abkühlung des Planeten sorgen könnten. Bei den Zyklen der Meeresströmungen befindet man sich offenbar zuirzeit in einer kalten Phase. Was die Sonnenaktivität anbelangt, ist diese seit dem letzten Minimum im Jahre 2007 gering geblieben. Ein längeres Verharren auf dieser Stufe könnten ebenfalls Anzeigen für ein kälteres Klima sein.
Das Klima hat sich in den letzten Jahrzehnten erwärmt, das lässt sich ja unschwer belegen. Die neuen Forschungsergebnisse sprechen aber zumindest gegen die These einer beschleunigten Erwärmung, die vielleicht gewissen Nebeneffekten einfach zu wenig Rechnung getragen hat. Es würde mich nicht überraschen, wenn auch in Zukunft weitere solcher Nebeneffekte neu erforscht würden. Auszuschliessen ist dabei aber nicht, dass es durchaus auch solche sein können, die in die entgegengesetzte Richtung gehen.
Was meint ihr zur ganzen Entwicklung?
Beste Grüsse
Kurt


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